Logo: Die Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH bietet Informationen für Autoren Logo: Haus der Literatur mit Themen zu Buch, Buchmarkt und Kultur
site search by freefind erweitert

 
Das Autorensiegel für
Ihre Homepage
Autorensiegel für Ihre Homepage

Literatur-Aktionen - Seite 2

Stefan Brandes: Neue Leser durch „Geocaching“ und Online-Probekapitel des Buches

Der ehemals in Hannover lebende Autor hat seine Erfahrungen aus jener Zeit – sein Leben als Handwerker und seine Aktivitäten in der Hausbesetzerszene der achtziger Jahre – im Roman „Latte M“ verarbeitet. Das Roman-Exposé und fünf Probekapitel bietet er auf einer dafür konstruierten Internetseite zum kostenfreien Lesen an, berichtet dort über Hintergründe zum Buch und stellt die teilnehmenden Personen vor. Außerdem läßt er seinen Roman in digitaler Form mittels so genanntem „Geocaching“ durch Deutschland reisen; dabei werden Tauschgegenstände in einem wasserdichten Behälter an beliebiger Stelle versteckt und anhand geographischer Koordinaten mit GPS-Empfängern gesucht. Über diese „elektronische Schatzsuche“ gelangten schon viele, dem Autor unbekannte Leser zum Buch und taten ihre Meinung darüber im Internet kund. Er erntete durchweg positive Kritik. Durch seine beiden Aktionen sind bereits zwei Literaturagenten auf Stefan Brandes aufmerksam geworden.

Homepage zum Buch:
http://www.wp-entertainment.net/Latte_M/

Foto: Autor Stefan Brandes
 

Irena Wachendorff: Verbreitung des Buches im Bekanntenkreis und Auftritt in der Schule

Die studierte Musikerin hat ihren ersten Lyrikband 1989 über das West-Ost-Kulturwerk veröffentlicht, dessen Vorsitzender bei einer Lesung in der Bonner Universitätsbuchhandlung auf sie aufmerksam wurde. Das Buch präsentierte sie u.a. in Dichtercamps (Lyrikworkshops) in Osteuropa. Auch bei der Vermarktung ihres zweiten Gedichtbands „Grenzwort“ (2005) war sie kreativ: Die ausgebildete Violin- und Bratschenlehrerin gab ihren Schülern das Buch zu lesen. Diese empfahlen es ihren Lehrern weiter, die Irena Wachendorff in den Unterricht einluden, als Neue Lyrik auf dem Lehrplan stand. Zudem verschenkte sie das Buch im Bekanntenkreis. Über Umwege kam so der Komponist Prof. Martin Redel – Professor für Komposition an der Musikhochschule Detmold – zu ihren Gedichten, von denen er zwölf in einem Liederzyklus vertont (Uraufführung durch das Detmolder Kammerorchester und Altistin Gerhild Romberger am 17. Juli 2007). Die Verbreitung ihres Buches hat bereits Auswirkungen gezeigt: Besucher der „Hugendubel“-Homepage wählten „Grenzwort“ mehrmals in Folge zum „Buch des Monats“.
Foto: Autorin Wachendorf
 

Kathrin Dorau: Buchvorstellung mit Interessen-Gewinn für ein karitatives Projekt

Die 1984 geborene Familienpflegerin (und beratende Kinderpsychologin) hat bereits zwei Bücher geschrieben. Während sie den ersten Gedichtband wegen des persönlichen Inhaltes nur im Bekanntenkreis verkaufte, konnte sie ihr Buch „Kinderaugen“ bei einer lokalen Lesung vorstellen. Das Buch, in dem sie Erwachsenen „die Welt unserer Kinder, die voller Ideen und Lebenslust ist“ zeigen will, stieß auf großes Interesse, zumal die Autorin damit anteilig ein Hilfsprojekt in Äthiopien unterstützt. Während der Lesung erzählte Kathrin Dorau, die gerade ihr Abitur nachholt, von einem Besuch bei ihrem Patenkind in Addis Abeba, wo sie 2005 auch eine Projektpatenschaft für behinderte Kinder übernahm. So konnte sie zwei Dinge gleichzeitig bewirken: auf die gute Sache und auf die eigene schriftstellerische Leistung aufmerksam machen. Die Erstauflage ihres Buches in Höhe von 400 Exemplaren ist beinahe vergriffen.
Foto: Kathrin Dorau mit Patenkind
 

Ralf Hunger: Autorenclub-Gründung und Aufruf zum Literaturwettbewerb

Der „dichtende Koch“ oder „kochende Dichter“ hat in mehreren Anthologien veröffentlicht und in seiner Heimatstadt Lesungen gehalten. Beim Sinnieren in seinem Haus, von dem er seine Heimatstadt Wurzen in Sachsen überblickt, kam ihm die Idee, eine Autorenvereinigung zu gründen. So entstand im Januar 2006 der „1. Wurzener Literaturclub 56“. Um andere Autoren kennenzulernen, rief er zu einem Literaturwettbewerb auf und will die interessantesten Texte in einer gemeinsamen Anthologie publizieren. Die besten Schreiber möchte er außerdem im Herbst 2006 an einem Leseabend teilhaben lassen. Hunger plant inzwischen ein jährliches Clubfest in Wurzen zum Gedankenaustausch über das, was Schriftsteller „in dieser bewegten Zeit bewegt“ – er konnte Mitglieder aus ganz Deutschland gewinnen.

Homepage von Ralf Hunger:
www.dichtender-koch.de

Foto: Ralf Hunger
 

Gerda Hillebrand: Buchpräsentation mit Protagonisten

Die österreichische Autorin veröffentlicht im Mai 2006 ein neues Buch, in dem sie von menschlichen Schicksalen aus ihrer Region im Wienerwald berichtet. Dazu hat sie aufwendig recherchiert und etliche Interviews mit den Beteiligten über deren Leben zwischen 1920 und 1960 geführt. Vorstellen will sie das neue Werk, voraussichtlich im November, mit einer Computerpräsentation, bei der die einzelnen Lebensgeschichten teils von den Befragten selbst vorgetragen und Fotos sowie Dokumente aus deren Leben auf einer Leinwand gezeigt werden. Eine ähnliche Buchvorstellung veranstaltete sie bereits für ein im Dezember 2005 erschienenes Buch: „Da sahen etwa einige Leute ihre schon längst verstorbenen Verwandten vom Bildschirm lächeln.“ Die Veranstaltung war gut besucht, das Buch wurde gern gekauft.
Foto: Gerda Hillebrand
 

Dieter J. Baumgart: Lesungen und Schreibwettbewerb in Schulen

Der Geschichtenerzähler – wie er sich selbst bezeichnet – aus Mourèze in Südfrankreich verbringt zwei Monate des Jahres in Deutschland, wo er Schulen aufsucht und seine Geschichten vorliest. Dass die Kinder oft mehr verstehen, als ihnen mancher Erwachsene zutrauen will, ist ihm häufig aufgefallen. Deshalb sind auch seine Geschichten nicht auf ein bestimmtes Lesealter zugeschnitten und für jung und alt gleichsam geeignet. 2006 brachte er einen von ihm produzierten Kurzfilm auf DVD in eine Grundschule mit („Uli, der Bücherwurm“), in dem ein Luftballon zu Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ tanzt. Der Autor rief die Kinder auf, selbst kleine Geschichten über diesen Ballon zu verfassen. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und der Autor kommt im nächsten Jahr wieder.
Foto: Dieter J. Baumgart
 

Guido Lübeck: Homepage zum Buch und musikalische Darbietung

Der Verfasser des Singspiels für Kinder („Der kleine Kerl vom anderen Stern“) stellt sein Werk auf einer eigens gestalteten Internetseite vor. Die Lieder aus dem Kinderbuch sind auch als Hörspiel erhältlich. Mit seiner Co-Autorin hat der Architekturingenieur zudem einen Popsong aufgenommen, welcher derzeit auf der Homepage zum Download steht. Das Kindermusical selbst hat bereits erste Erfolge aufzuweisen: Im Rahmen des Muttertagkonzertes wird es am 12. Mai 2006 in der Musikschule Grünwald uraufgeführt. „Mittlerweile haben weitere Musikschulen eine Aufführung zugesagt“, freut sich Lübeck.
Foto: Guido Lübeck
 
zurück zu den aktuellen Literaturaktionen

Machen Sie mit!

Haben auch Sie literarische Aktionen ins Leben gerufen, die wir auf dieser Seite präsentieren sollten? Schreiben Sie uns eine E-mail, in der Sie sich vorstellen und darstellen, was Sie machen. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Machen Sie in der E-Mail bitte folgende Angaben:

Name und Adresse

Für welches literarische Genre interessieren Sie sich?

Haben Sie schon veröffentlicht?

Beschreiben Sie kurz, welche Literatur-Aktion oder literarische Aktivität Sie planen oder veranstaltet haben und welchen Erfolg sie sich davon erhoffen.


Senden Sie Ihre Email an: info@haus-der-literatur.com

 

Verlag sucht Manuskripte
Logo: August Goethe Verlag

Haus der Literatur wird gefördert von: