Logo: Die Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH bietet Informationen für Autoren Logo: Haus der Literatur mit Themen zu Buch, Buchmarkt und Kultur
site search by freefind erweitert

 
Das Autorensiegel für
Ihre Homepage
Autorensiegel für Ihre Homepage

News-Sonderthema: 

Johann Wolfgang von Goethe -
Zum 175. Todestag am 22. März 2007

Lebenswerk und Hintergründe
 

 
Unsere Beiträge:

22.03.
Weltstar aus Weimar: Dramen, Romane und Gedichte Goethes Dichter, Staatsmann, Frauenschwarm - Stationen im Leben Goethes Neue Bücher zum 175. Todestag Goethes  
Goethes tiefe Neigung zum Islam wurde lange übersehen - 175. Todestag  

21.03.
In Goethes Heimatstadt interessiert dessen 175. Todestag nur wenig
 

 

22.03. Weltstar aus Weimar: Dramen, Romane und Gedichte Goethes

Hamburg (dpa) - Der Name Johann Wolfgang von Goethe steht weltweit als ein Synonym für deutsche Dichtkunst. Eine Werkauswahl des vor 175 Jahren gestorbenen Hauptvertreters der «Weimarer Klassik»:

- «Götz von Berlichingen mit der Eisernen Hand», 1773. Das Drama um einen adeligen Wegelagerer traf als «Rittergeschichte» den Nerv der Zeit und wurde kurz nach seinem Erscheinen zum Verkaufsschlager.

- «Die Leiden des jungen Werthers», 1774. Die verbotene Liebe zu seiner Angebeteten Charlotte Buff regte Goethe zu einem tragischen Briefroman an, der eine europaweite «Werther»-Hysterie auslöste.

- «Egmont», 1775. Das Werk beschreibt den Untergang des holländischen Grafen Egmont, der 1566 den Widerstand gegen die Unterdrückung des Brüsseler Adels durch die spanischen Eroberer angeführt hatte.

- «Iphigenie auf Tauris», 1779. In dem in Prosaform geschriebenen Theaterstück schildert Goethe einen Gegenentwurf zu seinem eigenen Leben. Die Protagonisten erscheinen «edel, unaufgeregt und still».

- «Römische Elegien», 1788-1790. Die Anthologie, die Goethe nach dem Kennenlernen seiner späteren Frau Christiane Vulpius verfasste, gehört trotz ihres Titels zu seinen fröhlichsten Verssammlungen.

- «Wilhelm Meisters Lehrjahre», 1795/96. Der Text gilt bis heute als Musterbeispiel für die Gattung des klassischen Bildungsromans.

- «Faust. Eine Tragödie» und «Faust II», 1797/1830. Das monumentale Drama bildet die Grundlage für Goethes dichterischen Weltruhm. Er analysiert darin zwei Seiten der menschlichen Natur: das träumerische Universalgenie «Faust» ebenso wie den dämonisch-zynischen «Mephisto».

- «Die Wahlverwandtschaften», 1809. In seinem letzten großen Roman charakterisiert Goethe die Liebe als zerstörerische Naturmacht.

- «Zur Farbenlehre», 1810. Inspiriert von Kants Erkenntnistheorie, entwickelt Goethe ein Modell zur Wahrnehmung der Spektralfarben.

- «West-östlicher Diwan», 1819. Kritiker sehen in Goethes letzter Gedichtsammlung eine Hommage an die orientalisch-islamische Kultur.

nach oben
 

 

22.03. Dichter, Staatsmann, Frauenschwarm - Stationen im Leben Goethes

Hamburg (dpa) - Auch 175 Jahre nach seinem Tod gilt der Weimarer Dichter Johann Wolfgang von Goethe als eine der wichtigsten deutschen Persönlichkeiten in der Weltliteratur. «Geheimrat Goethe» machte aber auch als Politiker, Naturforscher und Frauenschwarm von sich reden.
Lebensstationen:

1749: Goethe wird am 28. August in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater ist der Kaiserliche Rat Johann Kaspar Goethe, die Mutter Katharina Elisabeth stammt aus einer alten Patrizierfamilie.

1765: In Leipzig schreibt sich Goethe an der juristischen Fakultät ein. Neben den rechtswissenschaftlichen Vorlesungen besucht er Poetik-Seminare und nimmt Zeichenunterricht. Goethe verliebt sich in sein «erstes Mädgen» Anna Katharina Schönkopf, die er in Rokoko- Versen besingt. 1770 veröffentlicht er seinen ersten Gedichtzyklus.

1772: Beginn der Referendarzeit am Kammergericht in Wetzlar. Die unerwiderte Liebe zu Charlotte Buff, der Verlobten seines Freundes Johann Christian Kestner, inspiriert Goethe zum «Werther»-Roman. Die tragische Dreiecksgeschichte macht ihn mit einem Schlag berühmt.

1775: Goethe nimmt eine Einladung des sächsischen Herzogs Karl- August nach Weimar an. Dort soll er Regierungsberater werden. Im Juni
1776 ernennt ihn der Herzog zum Geheimen Legationsrat im Kollegium der Weimarer Minister. Es folgen weitere Ämter als Leiter der Kriegskommission, des Wegebaus und der Finanzverwaltung. Nebenbei treibt der Dichter naturkundliche Studien: Im März 1784 gelingt ihm die Entdeckung des menschlichen Zwischenkieferknochens.

1786-1788: Erste Italienreise. Goethe gelangt über Venedig nach Rom, wo er sich in einer Künstlerkolonie einrichtet. Nach Jahren der persönlichen Krise in Weimar blüht er auf, beschäftigt sich intensiv mit antiker Baukunst und italienischer Renaissance-Malerei.

1788: Nach seiner Rückkehr aus Rom trifft Goethe die erst 23 Jahre alte Christiane Vulpius, die er 1806 heiratet. Sohn August ist das einzige überlebende von fünf Kindern des Paares. 1791 übernimmt Goethe die Leitung des Weimarer Hoftheaters. Es entstehen enge Freundschaften zu Friedrich Schiller und Wilhelm von Humboldt. Der Dichter schließt den «Faust» ab und entwirft seine «Farbenlehre».

1823: Goethe erleidet er eine schwere Herzbeutelentzündung, wird zusehends schwächer und entwickelt sich zum literarischen Einsiedler.

1832: Goethe stirbt am 22. März an einer Lungenentzündung. Vier Tage später wird er in der Weimarer Fürstengruft beigesetzt.

nach oben
 

 

22.03. Neue Bücher zum 175. Todestag Goethes

Hamburg (dpa) - Johann Wolfgang von Goethes 175. Todestag am 22.
März ist Anlass für das (Neu-)Erscheinen zahlreicher Bücher von und über Deutschlands berühmten Dichter. Unter den Neuveröffentlichungen finden sich gleich zwei Werkausgaben sowie etliche Einzelausgaben und Interpretationen des Goethe-Nachlasses.

Das gesamte Oeuvre des Dichterfürsten ist in 33 Bänden der «Münchner Ausgabe» zusammengefasst, die nun als Taschenbuchsammlung neu aufgelegt wurde. Die von Karl Richter herausgegebenen «Sämtlichen Werke nach Epochen seines Schaffens» (Verlag btb, München, Euro
498,00) wird von der Kritik als beste und vollständigste Werkausgabe gewürdigt. Doch auch Goethes von Friedmar Apel und anderen herausgegebene «Werke in sechs Bänden» (Insel Verlag, Frankfurt, Euro
68,00) bieten in schöner Aufmachung einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Werke Goethes.

Aus Anlass des Todestages sind auch eine Reihe von Einzeltexten neu erschienen, wie etwa alle Fassungen des «Faust» (Verlag C. H.
Beck, München, Euro 8,00). Vor allem aber Goethes Lyrik bietet sich derzeit den Lesern in neuer Aufmachung: «Sämtliche Gedichte in einem Band» (Insel Verlag, Frankfurt, Euro 15,00) lassen sowohl hinsichtlich ihrer ansprechenden Ausstattung als auch ihrer Vollständigkeit nichts zu wünschen übrig. Auch das neue Buch «Gedichte» bietet nicht zuletzt wegen der detaillierten Kommentare von Erich Trunz einen guten Überblick über das lyrische Schaffen des Weimarers. Noch tiefer forscht Volker Neuhaus in seiner Analyse «Andere verschlafen ihren Rausch, meiner steht auf dem Papiere» nach Goethes Leben in seiner Lyrik (Verlag DuMont, Köln, Euro 24,90).

Erfrischend aktuell erscheinen Goethes Ansichten in Manfred Wolfs als Interview aufbereiteter Zitatensammlung «Leser fragen - Goethe antwortet. Klassische Lebenshilfen von Herrn G.» (Eichborn Verlag, Frankfurt, Euro 9,95). Altmeister Gero von Wilpert beantwortet «Die
101 wichtigsten Fragen» (Verlag C. H. Beck, München, Euro 9,90) an Goethe, etwa über das Liebesleben des Allroundgenies, seine Trinkgewohnheiten, sein Einkommen, Humor und Aussehen. Holger Noltzes «Goethe für die Westentasche» (Piper Verlag, München, Euro 14,90) nähert sich in kleinem Format dem großen Dichter. In alphabetischer Reihenfolge werden hier die zentralen Begriffe rund um den Schriftsteller erläutert.

Die Vielseitigkeit des gebürtigen Frankfurters offenbart sich in dem schön aufgemachten und von Petra Maisak zusammengestellten Jubiläumsband seiner «Zeichnungen» (Reclam Verlag, Stuttgart, Euro 19,90). Licht auf den stets im Schatten stehenden Sohn wirft das Reisetagebuch August von Goethes «Wir waren sehr heiter» (Aufbau- Verlag, Berlin, Euro 24,95), in dem sowohl die Problematik der eigenen Ehe als auch die der Beziehung zum übermächtigen Vater zwischen den Zeilen durchschimmern.

Als erste Annäherung an Leben und Werk des Dichters eignet sich nach wie vor die das Wichtigste zusammenfassende Monografie von Peter Boerner «Johann Wolfgang von Goethe» (Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek, Euro 8,50). Auch Anja Höfer gelingt mit ihrer exzellent geschriebenen Biografie «Johann Wolfgang von Goethe» (dtv, München, Euro 9,50) die Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz zum ersten Megastar der Literaturszene.

nach oben
 

 

22.03. Goethes tiefe Neigung zum Islam wurde lange übersehen - 175. Todestag

Hamburg (dpa) - Als der auf dem ganzen Kontinent berühmte Schriftsteller und Naturforscher am 22. März 1832 im Sterben lag, malte er «mit dem Zeigefinger Zeichen in die Luft», wie ein Biograf festhält. Die Umstehenden deuteten sie als ein «W», den Anfangsbuchstaben seines zweiten Vornamens - doch manche Muslime glauben, dass Johann Wolfgang von Goethe, dahindämmernd und zu schwach zum Sprechen, das arabische Zeichen für Allah schrieb. Die Wahrheit ist wohl nicht mehr zu ermitteln - doch wird 175 Jahre nach Goethes Tod allmählich klar, wie eng sich Deutschlands größter Dichter dem Orient und dem Islam verbunden fühlte.

Dass der vielseitig interessierte und ungemein aufnahmefähige Beamtensohn aus Frankfurt am Main intellektuell auch nach Arabien und Persien blickte, ist unübersehbar: Davon zeugt allein schon die Gedichtsammlung «West-östlicher Diwan», die allerdings beim Publikum wenig Zuspruch fand. Die Faszination durch das Morgenland passte nicht in das Bild, das sich eine immer nationalistischer werdende Nachwelt im 19. Jahrhundert von Goethe machte. Selbst heutige Biografien spielten das herunter, klagte der Orientalist Peter-Anton von Arnim noch vor wenigen Jahren.

Dabei hatte die Germanistin Katharina Mommsen schon 1988 auf über 600 Seiten die Bezüge ausgebreitet. Bereits im Entwurf zum frühen Drama «Götz von Berlichingen» - populär durch den täglich tausendfach gebrauchten Fluch - findet sie eine Koransure zitiert. Ziemlich sicher hat Goethe das Werk Mohammeds schon als Student gelesen und als der Bibel gleichberechtigt geachtet. Schließlich war der 1749 geborene angehende Jurist ein Kind der Aufklärung, die religiöse Toleranz propagierte.

Doch Mommsen meint, dass Goethe über den Zeitgeist hinaus eine persönliche Neigung zum Islam verspürte, weil er mit dessen Hauptlehren wie Schicksalsergebenheit und Offenbarung Gottes in der Natur innerlich übereinstimmte. «Weiter kann ich nichts sagen, als dass ich mich auch hier im Islam zu halten suche», schreibt der 70-Jährige, als seine Schwiegertochter schwer erkrankt - ähnliche Zeugnisse gibt es aus allen Lebensphasen.

Von Pech und Unglück konnte die Schicksalsergebenheit nicht rühren. Goethe war ungemein erfolgreich - künstlerisch, gesellschaftlich, bei den Frauen. 1774 macht ihn der Briefroman «Die Leiden des jungen Werther» auf einen Schlag bekannt. Im Jahr darauf holt ihn der kunstsinnige Herzog Karl August nach Weimar. Goethe verfasst Dramen und Gedichte, korrespondiert mit Gelehrten, treibt naturkundliche Studien und entdeckt dabei den Zwischenkieferknochen, der Zweifel an der Abstammung des Menschen von den Säugetieren widerlegt. Auf einer Italienreise (1786-88) begegnete er der antiken Kunst; daraus entwickelte er gemeinsam mit Friedrich Schiller das Stilideal der Klassik.

Als sein Lebensabend anbricht, begibt sich Goethe geistig ins Morgenland. Angeregt von den Werken des mittelalterlichen persischen Lyrikers Hafis, packt er seine Verehrung für den orientalisch-islamischen Kulturkreis in den Gedichtzyklus «West-östlicher Diwan» - eine Verehrung, die keineswegs blind ist. Im «Diwan» setzt er sich kritisch-ironisch mit der Rolle der Frau und dem Verbot des Weins im Islam auseinander. Ein «verkappter Muslim» sei Goethe nicht gewesen, urteilt Mommsen.

Während der Arbeit an der Sammlung erlebt der Mittsechziger noch einmal eine Romanze. Bei einem Kuraufenthalt in Wiesbaden begegnet er
1815 der Frankfurter Bankiersgattin Marianne von Willemer. Die 35 Jahre Jüngere inspiriert ihn nicht nur zu den Liebesversen an «Suleika», sondern steuert auch selbst ganze Gedichte zum «Diwan» bei. Danach kehrt Goethe nie mehr in seine hessische Heimat zurück.
In Weimar widmet er sich der Vollendung seiner Werke, vor allem des «Faust», an dem er seit Jahrzehnten arbeitet und in dessen zweiten Teil er zahlreiche Referenzen zu den arabischen Märchen aus «Tausendundeiner Nacht» unterbringt.

Für den Islamwissenschaftler von Arnim sind «Faust» und «Diwan» geradezu Dokumente einer Öffnung zur Welt, einer Art «Globalisierung des Denkens». Goethe habe sogar eine reichhaltigere Vorstellung des Islam gewonnen, als sie heutigen Muslimen vermittelt werde. Denn zu seiner Zeit habe die europäische Orientalistik eine Blüteperiode erlebt. Später sei «die Weitergabe des Islam durch die Schriftgelehrten immer mehr erstarrt. Ich denke, Goethe gibt auch Muslimen in Deutschland die Möglichkeit, ein Islambild zu entwickeln und zu verteidigen, das ihnen vielleicht gar nicht so bekannt ist».

nach oben
 

 

21.03. In Goethes Heimatstadt interessiert dessen 175. Todestag
nur wenig

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) hatte ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu seiner Heimatstadt Frankfurt. «Ein leidig Loch» nannte er 1771 in einem Brief seinen Geburtsort. Nachdem er sich vier Jahre später endgültig nach Weimar abgesetzt hatte, kam er bis zu seinem Tod meist nur für kurze Zeit nach Frankfurt zurück. Die Beziehung zum größten Sohn scheint auch auf Frankfurter Seite noch nicht ganz ungetrübt: Dessen 175. Todestag, der sich an diesem Donnerstag (22. März) jährt, lässt die Stadt fast unbemerkt verstreichen.

Im städtischen Kulturdezernat heißt es dazu, man habe den Todestag Goethes noch nie gefeiert. Immerhin hatte die Stadt dann doch eine Gedenkfeier im Römer am vergangenen Freitag angesetzt - auch Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) war dann überrascht, als sich plötzlich 600 Menschen im traditionsreichen Kaisersaal drängten.
Der Frankfurter Schriftsteller Wilhelm Genazino, Träger des renommierten Büchner-Preises, erörterte im überfüllten Saal mit dem Komponisten Wolfgang Rihm Goethes Einfluss auf die zeitgenössische Kunst.

Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) hat sich jetzt vorgenommen, die Beziehung zu Goethe auf eine feste Basis zu stellen.
Künftig soll dessen Geburtstag am 28. August regelmäßig gefeiert werden. Daran sollen sich auch Goethe-Museum und Goethe-Haus beteiligen. Das Geburtshaus des Dichters im Großen Hirschgraben zieht jährlich weit über hunderttausend Besucher aus aller Welt an.

Im kommenden August wird auch das Denkmal des Dichters an den angestammten Ort auf den Goethe-Platz in der Innenstadt zurückkehren.
Die über 160 Jahre alte Bronze-Skulptur, die nach dem Krieg an verschiedenen Orten stand, wird gerade von einer Spezialfirma in Kiel saniert.

Zugute halten muss man Frankfurt, dass Goethes 250. Geburtstag im Jahr 1999 mit großem Pomp begangen wurde. Damals bewies die Stadt auch Größe, als sie Goethes mitunter schwierige Beziehung zu seiner Vaterstadt in einer eigenen Ausstellung («Franckfurt bleibt das
Nest») nachzeichnete.

Goethe fand in späteren Jahren auch versöhnliche Worte für Frankfurt. «Wenn mich jemand früge, wo ich mir den Platz meiner Wiege bequemer, meiner bürgerlichen Gesinnung gemäßer, oder meiner poetischen Ansicht entsprechender denke, ich könne keine liebere Stadt als Frankfurt nennen», schrieb er.

Einen neuen Zauber erhielt die alte Heimat für den Geheimrat durch die Romanze mit der Frankfurter Bankiersgattin Marianne von Willemer.
Diese hatte Goethe, der damals schon Mitte sechzig war, 1814 kennengelernt. Näher kamen sich dann die beiden ein Jahr später bei Goethes mehrwöchigem Besuch bei den Willemers in Frankfurt. Die ehemalige Schauspielerin und Tänzerin - 35 Jahre jünger als Goethe - inspirierte den «Dichterfürsten» nicht nur zu den Liebesversen in «Suleika», sondern steuerte auch selbst ganze Gedichte zum «West- Östlichen Diwan» bei.

nach oben

Friedenspreis 2010
an David Grossman

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

90. Geburtstag Marcel
Reich-Ranickis

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Zum Tode
von Ilse Pohl

Literaturpreis-
trägerin verstorben
mehr

100. Todestag
Mark Twains

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Leipziger
Buchmesse 2010

Aktuelle News
von der Messe
mehr

Der Fall
Helene Hegemann

Alles zu den
Plagiatsvorwürfen
mehr

150. Geburtstag
Anton Tschechows

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

«betriebsrats-
verseucht
» ist
Unwort des
Jahres 2009

Berichte und
Stimmen
mehr

150. Todestag
Wilhelm Grimms

Berichte und
Hintergründe
mehr

Verleihung des
Literaturnobel-
preises 2009

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Carl-Zuckmayer-
Medaille 2010
an Özdamar

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Zum 75. Todestag
von Joachim
Ringelnatz

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

250. Geburtstag
Friedrich
Schillers

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Büchner-Preis
2009 an
Walter Kappacher

Berichte und
Hintergründe
mehr

Frankfurter
Buchmesse 2009

Täglich aktuelle
News
aus den
Messehallen
mehr

Literatur-
nobelpreis 2009

Alles über die
Preisträgerin
Herta Müller
mehr

60 Jahre «Pippi
Langstrumpf»
in Deutschland

Berichte und
Hintergründe
mehr

Deutscher
Buchpreis
2009

Berichte,
Nominierungen,
Hintergründe
mehr

«Die unendliche
Geschichte» wird
30 Jahre alt

Berichte und
Hintergründe
mehr

Autor Hugo
Loetscher
ist gestorben

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

«Simplicissimus»
wird zeitgemäß

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Adolf Endler
ist gestorben

Berichte und
Hintergründe
mehr

Das Nibelungenlied
wird Weltdoku-
mentenerbe

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

US-Autor Frank
McCourt ist gestorben
Berichte und
Hintergründe
mehr

Bachmann-Preis
2009 an
Jens Petersen

Berichte, Stimmen
und Hintergründe
mehr

Manfred Plinke und sein
sogenannter Autorenhaus-
Verlag:

Berichte und Hintergrund-
informationen
mehr

Friedenspreis 2009 geht
an Claudio Magris

Berichte, Stimmen und
Hintergrund-
informationen
mehr

Pausewang erhält Preis
für Lebenswerk

Berichte und
Hintergrund-
informationen
mehr

Welttag des Buches
2009

Berichte, Lesungen,
Hintergründe
mehr

Christa Wolf -
80. Geburtstag

Berichte, Stimmen,
Hintergründe
mehr

Leipziger
Buchmesse 2009

Täglich aktuelle News
aus den Messehallen
mehr

John Updike
gestorben

Porträt &
Werkübersicht
mehr

Johannes Mario Simmel
gestorben

Porträt, Hintergrund,
Stimmen
mehr

Josef Winkler:
Büchner-Preis 2008

Berichte & Informationen
zur Verleihung
mehr

Literatur-
nobelpreis 2008

Alles über den
Preisträger
J.M.G. Le Clézio
mehr

Frankfurter
Buchmesse 2008

Täglich aktuelle News
aus den Messehallen
mehr

Alexander Solschenizyn
gestorben

Porträt, Werkübersicht
und Reaktionen
mehr

Franz Kafka –
125. Geburtstag

Porträt, Werke &
Interviews
mehr

Bachmann-Preis an
Tilman Rammstedt

Porträt, Berichte
und Infos
mehr

Büchner-Preis 2008:
Josef Winkler

Porträt und
Hintergrund-
informationen
mehr

Dichter
Peter Rühmkorf
tot

Berichte, Stimmen
und
Hintergrund-
informationen
mehr

Friedenspreis des
Deutschens
Buchhandels 2008:
Anselm Kiefer

Porträt und Hintergrund-
informationen
mehr

10. Mai 1933:
Tag der
Bücher-
verbrennung

Informationen und
Veranstaltungen
mehr

3. Mai: Tag der Pressefreiheit
Berichte und Hintergrund-
informationen
mehr

Welttag des Buches 2008
Berichte und Hintergründe
mehr

UNESCO-Welttag der Poesie 2008
Hintergründe und Berichte
mehr

100 Jahre Rowohlt Verlag
Ein Porträt des Verlags
mehr

Leipziger Buchmesse 2008
täglich aktuelle News aus den Messehallen
mehr

Unwort des Jahres 2007
Alles über die "Herdprämie"
mehr

Jan Kross gestorben
Ein ausführliches Portrait des Autors
mehr

Astrid Lindgren - 100. Geburtstag
Ein ausführliches Portrait
mehr

Norman Mailer ist gestorben
Porträt, Werke, Zitate
mehr

Harry Potter -
die deutsche Ausgabe

Hintergrundberichte zum Verkaufsstart
mehr

Tag der Bibliotheken 2007
Berichte, Umfragen und Hintergründe
mehr

Günther Grass wird 80
Glückwünsche, Interview und Porträt
mehr

Literatur- Nobelpreis 2007
Alles zur Preisträgerin Doris Lessing
mehr

Frankfurter Buchmesse 2007
Täglich aktuelle News aus den Messehallen
mehr

Rechtschreib- reform tritt endgültig in Kraft
Die Änderungen ab 1. August 2007
mehr

Zum Verkaufsstart von Harry Potter 7
Hintergrundberichte zum Erscheinen des letzten Bandes der Reihe
mehr

Leipziger Buchmesse 2007 (22.03.-25.03.)
Stimmen und Hintergründe
mehr

80. Geburtstag von Martin Walser
Lebenswerk und Porträt
mehr

175. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe (22.03.)
Lebenswerk und Hintergründe
mehr

80. Geburtstag von Inge Jens (11.02.)
Herausgeberin der Thomas-Mann- Tagebücher
mehr

125. Geburtstag von James Joyce (02.02.)
Autor des Jahrhundertwerks "Ulysses"
mehr

125. Geburtstag von Virginia Woolf (25.01.)
Pionierin der Moderne und des Feminismus
mehr

Autorenwerk, ZDF und WiSo
Wie das Autoren(werk) mit fingierten Reportagen das ZDF und das ZDF die Zuschauer abkassiert
mehr

Der Börsenverein unter Honnefelder
Die Regierung in Schilda erklärt seinen Einwohnern den Krieg:
Ein aktueller Streich des Börsenvereins unter Vorsteher Gottfried Honnefelder
mehr

Günter Grass: Das Waffen-SS Eingeständnis
Reaktionen und das Eingeständnis
weiter

Zum 50. Todestag von Gottfried Benn am 07.07.
Lebenswerk, Hintergründe und Zitate
weiter

Zum Tod von Robert Gernhardt am 30.06.
Reaktionen, Stimmen und ein Kurzporträt
weiter

150. Geburtstag von Sigmund Freud (06.05.)
Lebenswerk und Hintergründe
weiter

100. Geburtstag von Samuel Beckett am 13.04.
Lebenswerk und Hintergründe
weiter

 
Verlag sucht Manuskripte
Logo: August Goethe Verlag

Haus der Literatur wird gefördert von:

Hier können Sie Ihre Erfahrungen als Autor publizieren.
Das Forum soll Autoren zum Erfahrungs- austausch dienen.