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02.11. Hanser Verlag hält an Potter-Handbuch fest
München (dpa) - Trotz der Ankündigung der britischen Autorin Joanne K. Rowling, Harry-Potter-Lexika aus fremder Feder nicht zuzulassen, wird der Münchner Hanser Verlag im Februar ein Handbuch zu Begriffen und Motiven über den Jungen mit magischen Kräften publizieren. Der geplanten Veröffentlichung des Harry-Potter- Handbuchs von Michael Maar «Hilfe für die Hufflepuffs» stehe nichts im Wege, sagte eine Sprecherin des Carl Hanser Verlags am Freitag. Rowling hat in den USA Klage gegen die Veröffentlichung eines dort geplanten Lexikons eingereicht. Das Buch verletze ihre Urheberrechte, erklärte die Autorin.
Man sehe die Sache gelassen, sagte Alexandra Hahn vom Hanser Verlag. «Es hat in Deutschland schon einige Publikationen rund um Harry Potter gegeben, gegen die Frau Rowling nichts einzuwenden hatte.» Außerdem sei das Lexikon von Michael Maar als Sekundärliteratur zu sehen, erklärte die Sprecherin für den Sachbuch- Bereich des Verlags. «Durch die literaturwissenschaftliche Herangehensweise des Germanisten Michael Maar geht das Handbuch über ein normales Lexikon hinaus.» Seine literaturwissenschaftliche Analyse der Motive und Begriffe aus der Harry-Potter-Welt machten aus «Hilfe für die Hufflepuffs» ein Stück Sekundärliteratur.
Der Erstverkaufstag des Handbuchs soll den Angaben zufolge der 9. Februar sein. Das Buch umfasse etwa 190 Seiten, der Verkaufpreis stehe noch nicht fest, teilte der Verlag mit.
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31.10. Rowling klagt gegen Potter-Lexikon - Märchenband vollendet
LLondon (dpa) - Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat in den USA Klage gegen die Veröffentlichung eines Potter-Lexikons eingereicht. Zusammen mit dem US-Filmstudio Warner Bros unternahm sie die Rechtsschritte gegen den amerikanischen Verlag RDR Books vor einem Gericht in New York. Das Buch verletze ihre Urheberrechte, teilten die britische Autorin und Warner Bros am Mittwochabend mit.
Rowling selbst plant, eine Potter-Enzyklopädie für einen guten Zweck herauszubringen. Sie könne deshalb keine «Begleitbücher» billigen, die ihrer eigenen Enzyklopädie vorausgreifen und einzig dem Profit der Autoren dienten. «Die Verlierer wären Wohltätigkeitsorganisationen.»
Autor des Lexikons ist Steve Vander Ark, der bereits ein großes und beliebtes Internetlexikon über den berühmten Zauberlehrling veröffentlicht hat. Das Buch soll in Großbritannien im Dezember erscheinen. Roger Rapoport von RDR Books sagte, der Verlag habe «jedes Recht» das Lexikon zu veröffentlichen und werde entsprechend auf eine Klage reagieren. Rowling selbst habe auf ihrer Webseite das Internetlexikon gelobt.
Auch in Deutschland ist ein Potter-Handbuch geplant. Beim Hanser Verlag war jedoch am Feiertag Allerheiligen niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. «Hilfe für die Hufflepuffs» soll im Februar erscheinen. Eine Sprecherin von Rowling sagte, sie wisse nichts von einem deutschen Band.
Zugleich kündigte Rowling am Donnerstag in der BBC an, einen handgeschriebenen Märchenband abgeschlossen zu haben. Es ist das erste Werk, das sie nach den sieben Romanen über den Zauberlehrling geschrieben hat. Es sei eine «wundervolle Art und Weise, Potter nach 17 Jahren Lebewohl zu sagen», erklärte Rowling. Die sieben Einzelbände von «The Tales of Beedle the Bard» (Die Märchen von Beedle dem Barden), die sie selbst illustrierte, sollen nicht veröffentlicht werden.
Einer der Bände wird für ihre eigene Wohltätigkeitsorganisation für Kinder am 13. Dezember bei Sotheby's in London versteigert. Das Mindestgebot muss 30 000 Pfund (rund 43 200 Euro) betragen. Die restlichen Bände will die Schottin verschenken. Der Märchenband spielt auch im letzten Potter-Roman «Harry Potter and the Deathly Hallows» eine wichtige Rolle. Die Geschichten handelten nicht von Harry und seinen Zauberfreunden und das sei «therapeutisch gewesen». Des weiteren hat Rowling nach eigenen Angaben ein weiteres Kinderbuch «halb fertig geschrieben», das als nächstes publiziert werden könnte. Die Harry-Potter-Romane haben sich bisher weltweit rund 325 Millionen Mal verkauft.
(Internet: www.hp-lexicon.org)
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29.10. Einbrecher machen nach Harry-Potter-Verkaufsstart fette Beute
Kehl (dpa/lsw) - Mehrere tausend Euro Beute haben Einbrecher nach dem erfolgreichen Harry-Potter-Verkaufsstart in einer Buchhandlung in Kehl (Ortenaukreis) gemacht. Nach Angaben der Polizei vom Montag hatten die Inhaber die Einnahmen am Wochenende nach Geschäftsschluss im Tresor des Büros gelagert. Die Diebe gelangten durch ein aufgehebeltes Fenster in den Laden. Mit einem Schweißbrenner brachen sie den Tresor auf. Bevor sie mit den Wochenendeinnahmen flüchteten, besprühten sie das Büro mit einem Feuerlöscher.
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29.10. Letzter Potter-Band mehr als eine Million Mal verkauft - Rekord
Hamburg/Baden-Baden (dpa) - Zauberhafter Start für Harry Potter: Vom siebten und letzten Band der Saga sind am ersten Wochenende mehr als eine Million Exemplare verkauft worden. Das teilte der Carlsen Verlag in Hamburg am Montag mit. «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» gelang damit der beste Verkaufsstart aller Potter-Romane, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control in Baden-Baden berichtete. Der letzte Teil der Saga habe den Vorgängerband «Harry Potter und der Halbblutprinz» in der Verkaufsmenge um 13,5 Prozent übertroffen. Insgesamt beträgt die Rekord-Startauflage der deutschsprachigen Ausgabe des Schlussbandes drei Millionen Exemplare.
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27.10. Abschied von Harry Potter - Fanclub will Romanreihe fortsetzen
Berlin (dpa/bb) - Nun ist auch auf Deutsch das Geheimnis um Harry Potter und seinen Widersacher Lord Voldemort gelüftet. Der Roman «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» ging pünktlich von 0.01 Uhr an in der Nacht zum Samstag über Berliner Buchhandelstheken. Der siebte und letzte Teil der Abenteuerreihe von Joanne K. Rowling fand reißenden Absatz. Abschiedspartys vom bekanntesten Zauberlehrling der Welt belebten auch das Nachtleben von Berliner Stadtteilen wie Schmargendorf und Steglitz. In Berlin-Schöneweide feierte der «Harry Potter Fanclub» das Erscheinen des Buches, dessen englischsprachiges Original bereits im Juli veröffentlicht worden war.
Ein Hauch von der Zauberschule «Hogwarts» mitten in Berlin: Wie die Romanhelden Harry, Ron und Hermione fuhren am Freitagabend etwa 150 kostümierte Partygäste im «Hogwarts-Express», einer historischen Dampflokomotive. Verkleidete Schauspieler gingen als Halbriese Hagrid, als Krankenschwester Madame Pomfrey und Klatschkolumnistin Rita Skeeter durch die Abteile. Aber auch die Besucher - jung oder alt - zeigten kreative Kostüme mit farbenprächtigen Umhängen und Hüten. Ob Grundschüler, Informatikstudent oder Deutschlehrerin, alle waren sie der «Pottermania» erlegen.
Auf dem Gelände des Bahnhofs Schöneweide wurde den Besucher nach der Zugfahrt ein wenig abwechslungsreiches Programm geboten. Neugierige Fragen von Magie-unkundigen «Muggles» in Form von drei Dutzend Journalisten verdarben den zauberhaften Fans die Stimmung etwas. Der Auftritt einer Hexe namens Walpurga - aus mittelalterlichen Mythen bekannt - wirkte deplatziert. Um Mitternacht stieg die Spannung, als aus einer Dampflok heraus die neuen Bücher verteilt wurden. Junge Leser wie die neunjährige Felicitas lasen im dämmrigen Licht die ersten Zeilen. «Das ist aber dick», meinte die Viertklässlerin nach einigen Minuten sichtlich erschöpft.
Ein wirklicher Abschied sollte der Abend für den Berliner «Harry Potter Fanclub» nicht sein. «Wir schreiben einen achten Teil, denn mit dem Ende der Abenteuerreihe sind wir überhaupt nicht zufrieden», sagte die Vorsitzende des Fanclubs, Saskia Preißner. Sie hatte das englischsprachige Original bereits im Juli gelesen. Nun wolle sie sich mit Freunden Harrys Leben weiterschreiben. Probleme mit Urheberrechten gebe es nicht, da der Text im Internet publiziert werde und kostenlos sei, sagte Preißner. Der Fanclub hat eigenen Angaben zufolge weltweit etwa 100 000 Mitglieder.
Im Stadtteil Schmargendorf zogen 150 «Potterologen» in einer «zauberhaften Schnitzeljagd durch die Nacht», wie die Veranstalterin Margrit Starick sagte. In ihrer Buchhandlung hätten sie sich um Mitternacht dann «auf die Bücher gestürzt». Zu einer Potter-Party mit Lichtshow, Magier und Ratespielen in der Steglitzer Hugendubel- Niederlassung kamen laut Filialleiterin Henriette Soltow etwa 1500 Gäste. Im Kulturkaufhaus Dussmann seien allein in der ersten halben Stunde nach Mitternacht 1000 Bücher verkauft worden, sagte Geschäftsführer Hartwig Schulte-Loh am frühen Samstagmorgen.
(Internet: www.hpfc.de)
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27.10. Verrückt nach Harry: Tausende Fans ergattern letzten Potter-Band
Hamburg (dpa) - Zauberhafter Abschied für Harry: Tausende Fans haben sich gleich zum Verkaufsstart am Samstag den siebten und letzten Band der Harry-Potter-Saga auf Deutsch gesichert. Buchhandlungen von Passau bis Flensburg hatten extra Nachtschichten eingelegt und «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» zur Geisterstunde verkauft. Zahlreiche Potter-Anhänger konnten es kaum erwarten, den 736-Seiten-Wälzer endlich in den Händen zu halten.
Hexen und Zauberlehrlinge verkrochen sich und begannen sofort im letzten Abenteuer des Zauberlehrlings zu schmökern. Viele waren über den letzten Band glücklich und traurig zugleich.
Der Hamburger Carlsen Verlag rechnet damit, dass bereits am Samstag mehr als eine Million Exemplare des Bandes der britischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling verkauft werden. Insgesamt beträgt die Rekord-Startauflage der deutschsprachigen Ausgabe drei Millionen. Die englische Originalausgabe ist schon vor drei Monaten erschienen.
In Buchhandlungen quer durch die Republik ließ der Zauberlehrling die Kassen klingeln. Allein in Berlin ging die deutsche Übersetzung des Schlussbandes in den ersten Stunden tausendfach über die Ladentische. Bei Butterbier, Zauberwasser und Schokofröschen feierten im Kulturkaufhaus Dussmann rund 1500 Potter-Fans. «Es war viel bunter und trubeliger als beim Verkaufsstart des englischen Harry Potter», sagte Sprecherin Bianca Krömer. Im Juli hätten sich größtenteils junge Erwachsene auf die Bücher gestürzt. «Dieses Mal sind vor allem Familien mit ihren verkleideten Kindern gekommen.»
In zahlreichen Filialen der Buchkette Hugendubel bildeten sich schon eine Stunde vor dem Verkaufsstart um 0.01 Uhr lange Schlangen, wie ein Sprecher berichtete. Am Samstagmorgen hätten Potter-Fans zum Beispiel in München schon ungeduldig auf die Öffnung der Läden gewartet. Auch in zahlreichen Weltbild-Buchhandlungen stürzten sich die Fans um Mitternacht und in den Morgenstunden auf den siebten Band der Saga - zum Beispiel in Reutlingen, Amberg, und Wilhelmshaven. Am Frankfurter Flughafen konnten sich die Fans von 0.01 Uhr an mit Lesestoff versorgen. «Der Ansturm war nicht so groß wie beim englischen Harry Potter im Juli», sagte eine Sprecherin von k bookstore.
In Essen stimmten sich etwa 100 Fans in einer ehemaligen Zeche auf den Abschied von Harry ein. Wie die Romanhelden Harry, Ron und Hermine fuhren am Freitagabend etwa 150 kostümierte Potter-Fans in Berlin im «Hogwarts-Express», einer historischen Dampflokomotive, umher. Ein wirklicher Abschied sollte der Abend für den Berliner «Harry Potter Fanclub» aber nicht sein. «Wir schreiben einen achten Teil, denn mit dem Ende der Abenteuerreihe sind wir überhaupt nicht zufrieden», sagte die Club-Vorsitzende Saskia Preißner.
Tausende andere Potter-Fans warteten zu Hause ungeduldig auf den neuen Potter-Band: Postboten hätten etwa 150 000 Bücher bereits bis 2.00 Uhr am Samstagmorgen zugestellt, sagte eine Sprecherin der Verlagsgruppe Weltbild. Insgesamt seien 450 000 Exemplare bestellt worden. Der Internet-Händler Amazon zählte rund 270 000 Vorbestellungen.
Rowling hat mit Harry Potter einen einzigartigen Welterfolg gelandet. Seit Erscheinen des ersten Bandes vor zehn Jahren wurden weltweit rund 350 Millionen Harry-Potter-Bücher verkauft.
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26.10. Ende für Potter: Rowling duldet keine Fortsetzungen anderer Autoren
Essen (dpa) - Nach dem Ende des «Harry-Potter-Zyklus» mit Band 7 will Bestsellerautorin Joanne K. Rowling nie wieder einen Fantasy- Roman schreiben und auch keine Fortsetzungen anderer Autoren dulden. «Ich werde verhindern, dass jemals jemand Fremdes Harry-Potter-Bücher schreibt», sagte die Autorin in einem exklusiven Interview deutscher Straßenmagazine. «Harry Potter ist mein. Nur ich verstehe ihn.» Es sei ein Irrtum, dass jeder halbwegs talentierte Autor Fortsetzungen berühmter Geschichten schreiben könne, sagte die 42-Jährige.
Für sie sei gerade das Schreiben des letzten Bandes nicht immer leicht gewesen, sagte die Potter-Erfinderin. «Besonders aufreibend war der Tag, an dem ich Kapitel 35 schrieb, in dem Harry sich auf seinen Tod vorbereitet. All die Emotionen aus den Jahren der Arbeit an Harry sind da aus mir herausgebrochen.» Obwohl sie sich beim Schreiben einige Male schwer getan habe, sei kreative Hilfe für sie nie ein Thema gewesen. «Auch wenn mir jemand ein besseres Ende für Harry Potter vorgeschlagen hätte, hätte ich es doch nicht gebrauchen können, denn es wäre ja nicht mein Ende gewesen.»
Immer wieder werde sie gefragt, ob sie in Zukunft auch Literatur für Erwachsene schreiben werde. «Aber das habe ich mit Harry Potter bereits getan, denn das lesen auch sehr, sehr viele Erwachsene», sagte Rowling. «Aber wenn mir etwas einfällt, das nur für Erwachsene funktioniert, schreibe ich das auch.» Angesprochen darauf, ob das siebten Potter-Buch mit seinen vielen Toten denn kindertauglich sei, antwortete sie: «Ich weiß, was Sie meinen, und mir war immer unwohl, wenn ich hörte, dass Harry Potter Fünfjährigen vorgelesen wird. Man sollte mindestens sieben sein.»
Bereits vor vier Jahren hatte die britische Schriftstellerin, die vor ihrem Durchbruch als Autorin staatliche Unterstützung für ihren Lebensunterhalt brauchte, die deutschen Straßenmagazine unterstützt. Sie durften das erste Kapitel des fünften Bandes «Harry Potter und der Orden des Phönix» vor dem offiziellen Verkaufsstart drucken.
Das letzte Potter-Abenteuer «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» kommt am Samstag (27.10.) mit einer Startauflage von drei Millionen Exemplaren in den Buchhandel. Bereits die englische Originalfassung war auf Platz 1 der deutschen Bestsellerlisten geklettert.
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26.10. Harry-Potter-Schlussband startet mit Auflage von drei Millionen
Hamburg (dpa) - Das Warten hat ein Ende: Mit einer Rekordauflage von drei Millionen Exemplaren kommt der deutsche Schlussband der Harry-Potter-Saga an diesem Wochenende in die Buchhandlungen. Bereits zur Geisterstunde in der Nacht zum Samstag wollten sich unzählige Fans um von 00.01 Uhr an auf «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» stürzen. Der Hamburger Carlsen Verlag rechnet damit, dass in den ersten 24 Stunden mehr als eine Million Exemplare des 736-Seiten- Wälzers verkauft werden. Zur Einstimmung auf den siebten Band der Zauber-Saga hatten Anhänger des jungen Magiers und zahlreiche Buchhändler Freitagabend eingeladen, bei Zauberwasser, Butterbier und Schokofröschen dem Verkaufsbeginn entgegenzufiebern.
In Berlin wollten Potter-Begeisterte in Kostümen mit dem Hogwarts Express, einer Dampflok, vom Ostbahnhof zu einer geheimen Party fahren. Auch in Kiel sollte eine alte Lok die Fans zu einem Ort bringen, wo Feen und Zauberlehrlinge bei Punsch und Musik auf den Schlussband warten konnten. In Essen war eine Party in einer Zeche geplant.
In vielen Buchhandlungen von Flensburg bis Passau sollte der finale Band auf Deutsch schon um Mitternacht über den Ladentisch gehen, Händler rechneten mit langen Schlangen. Das Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin wollte den Fans die Wartezeit bis zur Geisterstunde mit Schokofröschen versüßen. Hugendubel lud in mehreren Städten wie Frankfurt, Erfurt, Würzburg, Leipzig und Ulm zu «magischen Mitternachtspartys» ein. Auch Buchhandlungen auf Bahnhöfen und Flughäfen sollten bis in die Nacht offen bleiben. Andere Läden - zum Beispiel «Weltbild plus» in Flensburg und Kiel - hatten am Samstag um sechs Uhr morgens zum Zauberfrühstück eingeladen.
Vor drei Monaten war der Band mit den letzten Abenteuern des Zauberlehrlings bereits in der englischen Originalausgabe erschienen. «Harry Potter and the Deathly Hallows» ging hierzulande bisher mehr als eine Million mal über den Ladentisch. Mit dem Verkaufsstart des letzten Bandes auf Deutsch geht das Geschäft mit Harry Potter in die finale Runde. «Wir erwarten, dass sich der neue Potter noch besser verkaufen wird als sein Vorgänger», sagte der Chef des Hamburger Carlsen Verlags, Klaus Humann.
Allein bei der Verlagsgruppe Weltbild hatten rund 450 000 Leser den Band vorbestellt. Etwa jeder Dritte von ihnen sollte das Buch bereits in der Nacht bekommen. Beim Internet-Händler Amazon wurden mehr als 250 000 Exemplare vorbestellt. Sie sollten bis spätestens 10.30 Uhr am Samstag ausgeliefert sein.
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26.10. Letzter Run auf Harry Potter - Schlussband erscheint auf Deutsch
Hamburg (dpa) - Es wird die letzte magische Nacht des Zauberlehrlings: Um eine Minute nach Mitternacht erscheint am frühen Samstagmorgen der siebte und letzte Harry-Potter-Band auf Deutsch. Die Fans feiern den Abschied des Magiers landauf landab mit Mitternachtspartys, Schokofröschen und Zauberwasser. Zahlreiche Buchhandlungen sind nachts geöffnet und verkaufen «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» von 00.01 Uhr an. Der Hamburger Carlsen Verlag rechnet damit, dass bereits am ersten Tag mehr als eine Million Exemplare verkauft werden.
Viele Einzelheiten aus dem Buch der britischen Autorin Joanne K. Rowling haben sich längst herumgesprochen - schließlich ist das Finale der Saga auf Englisch bereits seit gut drei Monaten zu haben. Dem Hype um Harry tut das aber keinen Abbruch. Hunderttausende werden sich am Wochenende mit der langersehnten deutschen Übersetzung des letzten Bandes verkriechen und die 736 Seiten verschlingen.
Insgesamt startet «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» mit einer Rekordauflage von drei Millionen Exemplaren. Diese Exemplare sind nach Angaben von Carlsen-Sprecherin Katrin Hogrebe alle Jugendausgaben. In einer Woche kommen dann weitere 15 000 Bücher mit einem anderem, speziell Erwachsene ansprechenden Titelbild auf den Markt.
Die Rekordauflage sprengt alle bisherigen Dimensionen. Der erste Band auf Deutsch im Juli 1998 hatte eine Erstauflage von 8000, in England startete die Saga gar mit nur 500 Exemplaren. Mittlerweile hat Potter Millionen Leser auf der ganzen Welt verzaubert: Rund um den Globus wurden nach Angaben des Bloomsbury Verlags in London etwa 350 Millionen Potter-Bücher verkauft. «Das Phänomen besteht in der ungewöhnlich hohen Verbreitung, die kein anderer derartiger Titel erreicht hat», sagt der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder.
Die Frage aller Fragen ist zwar längst beantwortet: Der Zauberlehrling stirbt im letzten Band nicht. Der Carlsen Verlag hat aber dennoch keine Sorge, auf der deutschen Ausgabe sitzenzubleiben. Allein beim Internet-Händler Amazon gingen bis Donnerstag mehr als eine Viertelmillion Bestellungen ein. Die Bände würden bis spätestens 10.30 Uhr am Samstag ausgeliefert, verspricht Sprecherin Christine Höger. «Der neue deutsche Harry-Potter-Band ist der am meisten vorbestellte Einzeltitel, den wir je hatten.» Andere große Händler wie Libri in Hamburg hielten sich mit Zahlenangaben zurück.
Von der englischen Originalausgabe des letzten Potter-Bandes gingen allein in Deutschland am ersten Wochenende im Juli fast 400 000 Exemplare weg. «Harry Potter and the Deathly Hallows» eroberte auf Anhieb auch Platz eins der deutschen Buchcharts. «Es ist aber noch einmal etwas anderes, das Buch in der eigenen Sprache lesen zu können», sagt die Gründerin der Fanclubseite www.hp-fc.de, Saskia Preissner. «Gerade die vielen Details und die Atmosphäre sind in der Muttersprache doch schöner.» Während sie den englischen Band ganz schnell verschlungen habe, werde sie die deutsche Version genießen. «Man kann sich jetzt entspannt zurücklehnen, man weiß ja schon wie es ausgeht.»
In der magischen Nacht zum Samstag will sie mit anderen Fan-Club-Mitgliedern mit dem Hogwarts Express - einer Dampflok - vom Berliner Ostbahnhof zu einer geheimen Potter-Party fahren. Gefeiert wird mit Schokofröschen und Brause - und um 00.01 Uhr natürlich mit dem letzten Potter-Band. In Essen fiebern Fans in der Zeche Carl der Geisterstunde entgegen.
Auch in vielen Buchhandlungen bekommen die Fans den siebten Band auf Deutsch schon in der Nacht. Mit Schokofröschen, Butterbier und Zauberwasser will das Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin die Fans bis zur Geisterstunde bei Laune halten. Hugendubel lädt in acht deutschen Städten zu «magischen Mitternachtspartys» ein - darunter in Würzburg, Leipzig, Ulm, Frankfurt und Erfurt. Auch einige Thalia-Läden öffnen zur Geisterstunde. Andere Buchhandlungen machen am Samstag, aus der Sicht von Potterfans, «erst» um 06.00 Uhr auf - zum Zauberfrühstück zum Beispiel bei «Weltbild plus» in Kiel und Flensburg.
Traurig, dass nach zehn Jahren und 4320 Seiten jetzt alles vorbei sein soll, seien die meisten Mitglieder in ihrem Fanclub nicht, sagt Saskia Preissner. «Wir wollen einen achten Band schreiben.» Viele Fans seien mit dem Ende des siebten Bandes nicht zufrieden. «Es ist ein bisschen ein Hollywood-Ende. Viele Fans waren total enttäuscht, das kann auf gar keinen Fall so stehenbleiben.»
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26.10. Ende für Potter: Rowling duldet keine Fortsetzungen anderer Autoren
Essen (dpa) - Nach dem Ende des «Harry-Potter-Zyklus» mit Band 7 will Bestsellerautorin Joanne K. Rowling nie wieder einen Fantasy- Roman schreiben und auch keine Fortsetzungen anderer Autoren dulden. «Ich werde verhindern, dass jemals jemand Fremdes Harry-Potter-Bücher schreibt», sagte die Autorin in einem exklusiven Interview deutscher Straßenmagazine. «Harry Potter ist mein. Nur ich verstehe ihn.» Es sei ein Irrtum, dass jeder halbwegs talentierte Autor Fortsetzungen berühmter Geschichten schreiben könne, sagte die 42-Jährige.
Für sie sei gerade das Schreiben des letzten Bandes nicht immer leicht gewesen, sagte die Potter-Erfinderin. «Besonders aufreibend war der Tag, an dem ich Kapitel 35 schrieb, in dem Harry sich auf seinen Tod vorbereitet. All die Emotionen aus den Jahren der Arbeit an Harry sind da aus mir herausgebrochen.» Obwohl sie sich beim Schreiben einige Male schwer getan habe, sei kreative Hilfe für sie nie ein Thema gewesen. «Auch wenn mir jemand ein besseres Ende für Harry Potter vorgeschlagen hätte, hätte ich es doch nicht gebrauchen können, denn es wäre ja nicht mein Ende gewesen.»
Immer wieder werde sie gefragt, ob sie in Zukunft auch Literatur für Erwachsene schreiben werde. «Aber das habe ich mit Harry Potter bereits getan, denn das lesen auch sehr, sehr viele Erwachsene», sagte Rowling. «Aber wenn mir etwas einfällt, das nur für Erwachsene funktioniert, schreibe ich das auch.» Angesprochen darauf, ob das siebten Potter-Buch mit seinen vielen Toten denn kindertauglich sei, antwortete sie: «Ich weiß, was Sie meinen, und mir war immer unwohl, wenn ich hörte, dass Harry Potter Fünfjährigen vorgelesen wird. Man sollte mindestens sieben sein.»
Bereits vor vier Jahren hatte die britische Schriftstellerin, die vor ihrem Durchbruch als Autorin staatliche Unterstützung für ihren Lebensunterhalt brauchte, die deutschen Straßenmagazine unterstützt. Sie durften das erste Kapitel des fünften Bandes «Harry Potter und der Orden des Phönix» vor dem offiziellen Verkaufsstart drucken.
Das letzte Potter-Abenteuer «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» kommt am Samstag (27.10.) mit einer Startauflage von drei Millionen Exemplaren in den Buchhandel. Bereits die englische Originalfassung war auf Platz 1 der deutschen Bestsellerlisten geklettert.
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25.10. «Happy Harry» à la Hollywood - Potters letzter Auftritt
London (dpa) - Was wurde nicht alles spekuliert, gemunkelt und befürchtet. Tote wird es geben, viele Tote, Schlachten und Abgründe. Doch Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat sich für den siebten und letzten Band der Saga etwas anderes ausgedacht. «Alles war gut» - mit diesen Worten verabschiedet sich die britische Autorin nach zehn Potter-Jahren von ihren Millionen Fans weltweit.
Doch zuvor geht es in «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» noch einmal ordentlich zur Sache. Es ist der finale Kampf, das letzte Gefecht zwischen Gut und Böse, Liebe und Hass, Leben und Tod. Die Zeiten des unbeschwerten Zauberspaßes für Potter und seine Freunde sind vorbei. «Ich muss es sein, der Harry Potter tötet, und ich soll es sein», ruft Lord Voldemort, Harrys ärgster Widersacher, den Lesern gleich zu Beginn wieder ins Bewusstsein.
Statt fröhlich auf Besenstielen durch die Luft zu reiten und im Zauberinternat Hogwarts dem Schülerleben zu frönen, schleicht Harry diesmal in schwieriger Mission auf weniger kinderfreundlichen Orten wie Friedhöfen herum. «Der letzte Feind, der zerstört werden muss, ist der Tod», liest der erschütterte Zauberknabe auf dem Grab seiner Eltern und fortan lässt ihn der Tod nicht mehr los. Kein Wunder, sterben doch um ihn herum zahlreiche Charaktere, schon auf den ersten Seiten muss eine von seinen kleinen Begleiterinnen daran glauben - auch wenn es eine tierische ist.
Doch viel Zeit, Tränen zu vergießen, bleibt nicht bei all der Aufregung, die Rowling so wunderbar aufzubauen versteht: Hastig verschlingt der Leser Seite um Seite, bis er endlich in der Mitte des Wälzers die Bedeutung der rätselhaften «Heiligtümer des Todes» aufdeckt: Reliquien der Toten, die ihren Besitzer zum «Meister des Todes» machen. Der bebrillte Supermagier fühlt darauf einen immer unwiderstehlicheren Drang zum Bösen, zur Supermacht. Selbst der unfehlbare Zaubermeister Dumbledore entpuppt sich als einer, der auch schon mit den dunklen Mächten geliebäugelt hat. Rowling gelingt es damit, ihren Figuren eine spannende Zwiespältigkeit zu geben.
Die Fabelwelt verwandelt sich zunehmend in das Reich des bösen Lords, der Rassenreinheit predigt und so genannte Schlammblütler verabscheut. Die «Meldebehörde für Muggle-Geborene», also für nicht reinrassige Zauberer, mag als Parallele zum Nazi-Regime in einem vor allem für Kinder gedachten Buch zwar abwegig erscheinen. Doch erinnern die Blutprüfungen des von den Bösen unterwanderten Zauberei-Ministeriums stark an schreckliche Geschehnisse in der realen Welt.
Wegen all dieser Widrigkeiten hat Harry nicht viel Zeit für sein Privatleben, zum Ärger von Lesern, die auf ein aufregendes Sexleben des Magiers gehofft hatten und sich nun mit Kussszenen zufrieden geben müssen. «Also ganz ehrlich. Ich habe ausreichend Ärger für mein ganzes Leben gehabt», sagt Harry in den letzten Zeilen, als er sich auf den Weg in ein ruhigeres Leben macht.
Für alle Nicht-«Potterologen» ist der neue Band sicher nicht der beste Zeitpunkt einzusteigen. Zu sehr sind Charaktere und Erzählstränge mit den sechs vorherigen Bänden verknüpft. Im siebten und letzten Teil findet nun alles sein Auflösung. Rowling zaubert auch in den letzten Kapiteln noch Überraschungen aus dem Hut und manche Figuren entwickeln sich in eine unerwartete Richtung.
Schließlich laufen die Erzählebenen in einem etwas kitischigen Ausblick auf eine glückliche Zukunft zusammen.
Selbst wenn die einen - ob des Happy Ends «Buh» und «langweilig» schreien - es ist ein angemessenes Ende für das Buch. Wie hätte Rowling auch einen Held, mit dem Millionen von Kindern groß geworden sind, am Ende sterben lassen können?
J.K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Carlsen, Hamburg
736 S., 24,90 Euro
ISBN 978-3-551-57777-1
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25.10. Soziologe: Fans werden Harry Potters Parallelwelt erhalten
Berlin (dpa) - Die Welt des Harry Potter wird mit dem letzten Band nach Ansicht des Berliner Soziologen Mike S. Schäfer nicht in Vergessenheit geraten. Der Hype werde zwar vermutlich langsam abklingen, sagte der Fan-Experte von der Freien Universität Berlin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er rechne aber damit, dass einige Fanclubs bestehen bleiben. «Das Attraktive an Harry Potter ist, dass er eine eigenständige Parallelwelt schafft.» Schäfer verwies darauf, dass Fans sich sogar vorgenommen hätten, mit einem achten Band die Zauber-Saga fortzuschreiben.
«Für Jugendliche ist Harry Potter eine Orientierungsmöglichkeit», erläuterte Schäfer. «Er hat all die Probleme, die Jugendliche auch haben.» Der Zauberlehrling müsse sich an seine Schule gewöhnen, Freunde finden und er erlebe seine erste Liebe. Während sich viele Jugendliche vor allem stark mit Harry Potter identifizierten, mache für Erwachsene vor allem der Unterhaltungswert die Saga interessant.
Ausgelebt werde die Begeisterung für den jungen Magier sehr unterschiedlich. «Viele lesen nur die Bücher und sehen sich vielleicht den Film an», sagte der Soziologe. «Andere müssen die neuen Bücher unbedingt sofort haben und gehen bei der Filmpremiere verkleidet ins Kino.»
Die «Hysterie» um Harry Potter lässt sich nach Ansicht des Soziologen nicht allein mit der Qualität der Bücher erklären. «Es sind sehr gute Bücher, aber allein die Qualität kann die enormen Verkaufszahlen nicht erklären. So viel besser sind die Potter-Bände nicht als andere Bücher», sagte Schäfer. Ein Grund für den Hype sei die massive Vermarktung. «Außerdem lesen viele Harry Potter, weil sie einfach mitreden wollen. Nach dem ersten Buch kaufen sie häufig auch die anderen Bände.»
«Die Begeisterung für Harry Potter ist aber kein neues Phänomen», betonte der Wissenschaftler. Das sei beispielsweise auch schon bei J.R.R. Tolkiens «Der Herr der Ringe» und den Verfilmungen des Romans so gewesen. «Fans sind üblicherweise junge Menschen. Mit 30 Jahren hat sich das meist erledigt.»
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25.10. Mehr als 25 Millionen Harry-Potter-Bände auf Deutsch verkauft
Hamburg (dpa) - Mehr als 350 Millionen Harry-Potter-Bücher sind bisher weltweit verkauft worden. Wie der Carlsen Verlag in Hamburg weiter mitteilte, gingen von den deutschsprachigen Ausgaben 25,4 Millionen Bücher über den Ladentisch. Die deutschen Verkaufszahlen:
- «Harry Potter und der Stein der Weisen» (Juli 1998): 5,4 Millionen,
Startauflage 8000
- «Harry Potter und die Kammer des Schreckens» (März 1999): 4,2
Millionen, Startauflage 25 000
- «Harry Potter und der Gefangene von Askaban» (August 1999): 4,1
Millionen, Startauflage 30 000
- «Harry Potter und der Feuerkelch» (Oktober 2000): 4,2 Millionen,
Startauflage 1 Million
- «Harry Potter und der Orden des Phoenix» (November 2003): 4,1
Millionen, Startauflage 2 Millionen
- «Harry Potter und der Halbblutprinz» (Oktober 2005): 3,4 Millionen,
Startauflage 2 Millionen
- «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» (Oktober 2007):
Startauflage 3 Millionen.
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25.10. Harry Potter - Was bisher geschah
Hamburg (dpa) - Die sieben «Harry-Potter»-Bände entsprechen den sieben Schuljahren des kleinen Magiers auf der Zauberschule Hogwarts. Die Reihe beginnt mit dem elften Geburtstag Harry Potters.
Im Mittelpunkt der Saga steht Harrys Kampf gegen die Schreckensgestalt Lord Voldemort, der Harrys Eltern umgebracht hat. Als der böse Lord auch ihren Sohn töten will, fällt der Todesfluch auf ihn selbst und zerstört seinen Körper. Harry kommt nach dem Tod der Eltern als Baby in die Obhut seiner Tante Petunia und ihres Mannes Vernon Dursley.
Die Familie der Muggles (so heißen die nicht magischen Wesen) behandelt ihn schlecht und hat absolut nichts für Zauberei übrig. Doch die magische Welt hält ihre schützende Hand über Harry, mit dem sie längst große Pläne hat. An seinem elften Geburtstag bekommt Harry eine Einladung für das Zauberinternat Hogwarts. Von nun an lernt er seine magischen Fähigkeiten kennen. Jedes Jahr fährt Harry mit dem Express-Zug von London King's Cross nach Hogwarts.
Dort lernt er seine Freunde Hermine und Ron kennen, der Schulleiter Albus Dumbledore wird Harrys Unterstützer. Der flüchtige Gefangene von Askaban in Band Drei entpuppt sich als Harrys Pate Sirius Black und wird zur wichtigen Bezugsperson.
Der böse Lord Voldemort versucht immer wieder, seinen Körper zurück zu erlangen, was ihm schließlich in Band Vier gelingt. In der Schlüsselszene nimmt er mit Hilfe von Harrys Blut wieder eine Gestalt an und er schart seine Anhänger, so genannte Todesser, um sich. Im folgenden, fünften Band erfährt Harry, dass er eine Macht hat, die Voldemort nicht besitzt und dass entweder er oder der dunkle Lord sterben muss.
Es ziehen immer mehr dunkle Wolken am Horizont auf, die auch auf die Muggle-Welt ausstrahlen. In Band sechs wird bekannt, dass der dunkle Lord seine Seele in Form von Horkruxen gesichert hat. Harry nimmt sich vor, diese zu finden und zu zerstören. Sein Mentor Dumbledore muss im sechsten Band sterben. Harry beschließt, Lord Voldemort zum entscheidenden Duell zu stellen.
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25.10. Harry Potter als geniale Kombination von Altbekanntem und Neuem
Hannover (dpa/lni) - Magische Mischung: Die weltweite Begeisterung für Harry Potter liegt darin, dass seine Erfinderin auf geniale Weise Altbekanntes mit Neuem kombiniert - das ist weitgehend Konsens in der Harry-Potter-Forschung. «Joanne K. Rowling ist völlig furcht- und respektlos im Umgang mit bekannten Motiven. Statt so einer raffinierten Sache hätte auch etwas Esoterisches oder völlig Obskures herauskommen können», sagte der Anglist Martin-Christoph Just im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hannover. Am Samstag erscheint der siebte und letzte der millionenfach verkauften Romane über den Zauberschüler, «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes», auf Deutsch.
Der 42-Jährige Just hat neben wissenschaftlichen Aufsätzen bereits Seminare und Vorträge über die Bestseller der britischen Erfolgsautorin an den Universitäten Hannover und Lüneburg gehalten. «Die König-Artus-Sage, Mythenfiguren wie zum Beispiel der Phönix oder Einhörner sowie das Motiv des auserwählten Kindes - Rowling knüpft an eine ganze Reihe von bewährten literarischen Motiven an», erklärte Just, auch privat bekennender Harry-Potter-Fan. Die Autorin verknüpfe Elemente aus Fantasyroman, Krimi, Spionagethriller, Entwicklungsroman und Internatsstory. «Faszinierend sind Rowlings meisterhafter Umgang mit Spannung und ihre raffinierten Plot-Strukturen. Deshalb fesseln die Bücher auch Erwachsene.»
Wegen der moralisch-ethischen beziehungsweise philosophisch- politischen Dimension lohne sich eine Auseinandersetzung mit Harry Potter in der Schule, auch in höheren Klassen: «Letztendlich geht es um den Kampf gegen eine faschistoide Organisation, die mit allen Mitteln zurück an die Macht will - was die Texte mehr als aktuell macht.»
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25.10. Carlsen Verlag bereitet sich auf die Zeit nach Harry Potter vor
Hamburg (dpa/lno) - Das weltweite Milliardengeschäft um Harry Potter geht in die Endrunde. Am Samstag erscheint der siebte und letzte Band der Saga in deutscher Sprache und die Chancen stehen gut, dass alle bisherigen Rekorde erneut gebrochen werden. «Wir erwarten, dass sich der neue Potter noch besser verkaufen wird als sein Vorgänger», sagte der Chef des Hamburger Carlsen-Verlags, Klaus Humann. Die Startauflage von «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» wurde von zwei auf drei Millionen angehoben, und der Verleger geht fest davon aus, dass bereits am ersten Tag die magische Verkaufsschwelle von einer Million Bücher überschritten wird.
Im Carlsen Verlag, in dem vor fast zehn Jahren das erste deutsche Potter-Buch erschien, wird dem Ende der Saga mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt. Natürlich sei er wehmütig, sagte Humann. «Aber ich bin auch erleichtert, da vor jeder neuen Ausgabe der Druck und die Anspannung unheimlich groß wurden.» Für die Produktion des letzten Bandes wurden drei Druckereien beauftragt. «Später kam noch eine vierte dazu, weil die Kapazitäten nicht mehr ausreichten», erklärte der 57-Jährige.
Allein die englische Ausgabe ging in Deutschland bereits mehr als eine Million mal über den Ladentisch. «Dadurch wird unser Geschäft aber nicht getrübt, im Gegenteil», sagte Humann. Auch der Online- Händler Amazon meldete bereits Rekordzahlen. «Der neue deutsche Harry-Potter-Band ist der am meisten vorbestellte Einzeltitel, den wir je hatten», berichtete eine Sprecherin. Bis Mittwoch seien mehr als 250 000 Vorbestellungen eingegangen. Nach Schätzungen von Verlagschef Humann wird die Startauflage bis Weihnachten verkauft sein. Der Verlag mache allein damit einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Carlsen gehört seit 1980 zum schwedischen Mutterkonzern Bonnier.
Welchen Einfluss Potter auf das Verlagsgeschäft hat, zeigt ein Blick auf die Geschäftszahlen. «In Jahren mit einer Potter- Neuerscheinung setzen wir mehr als das Doppelte um», erläuterte Humann. Nach Angaben des Branchenmagazins «Buchreport» betrug der Verlagsumsatz 2005, als der sechste Band erschien, 61,7 Millionen Euro. 2006 gingen die Zahlen auf 26,5 Millionen Euro zurück. Seit dem Jahr 2000 stieg die Zahl der Mitarbeiter von rund 40 auf mehr als 80.
Natürlich werde das Personal auch künftig gehalten, versicherte der Chef. «Potter hat uns als Verlag mit dem ganzen Programm nach vorne katapultiert.» Die 2001 aufgebaute Taschenbuchsparte sei inzwischen die Nummer drei auf dem deutschen Markt, die Sachbuchreihe werde ausgebaut. Zudem vertreibe der Verlag, der seit den 50er Jahren die kleinen quadratischen Pixi-Bücher herausgibt, erfolgreich japanische Manga-Comics. «Potter ist ein Erfolg, der kommt und wieder geht», sagt Humann. Darauf habe sich der Verlag von Anfang an eingestellt.
Zu welch einer Goldgrube sich «Harry Potter» entwickeln würde, konnte der Verleger kaum ahnen, als er 1997 den ersten Band in die Hände bekam. Damals hatte ihn ein Londoner Literaturagent auf die Geschichte aufmerksam gemacht. «Ich habe es gelesen und dachte, es ist ein tolles Manvuskript, das war's.» Humann machte ein hohes Angebot, bei dem er zwar «kalte Füße» bekam. Doch Carlsen erhielt den Auftrag, und die 8000 ersten deutschen Potter-Bücher gingen in Druck. Ein weiterer Verlag habe zwar noch mehr geboten, erinnerte sich Humann. Carlsen garantierte jedoch, auch den zweiten und dritten Band herauszubringen. «Dieses Risikobereitschaft hat den Agenten und die Autorin beeindruckt.»
Die restliche Geschichte ist bekannt: Allein in Deutschland verkauften sich die ersten sechs Bände bislang 25,4 Millionen mal. Insgesamt wurden die Bücher in 65 Sprachen übersetzt - unter anderem in Urdu, Kambodschanisch, Altgriechisch oder Latein - und mehr als 350 Millionen Exemplare abgesetzt. Das Vermögen von Autorin Joanne K. Rowling, der reichsten Frau Großbritanniens, wird auf umgerechnet rund 810 Millionen Euro geschätzt. Verlagschef Humann will die Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin, die inzwischen an einem Märchen für Kleinkinder arbeitet, auch nach Ende der Potter-Saga fortsetzen: «Ich gehe fest davon aus, dass auch ihr nächstes Buch bei uns erscheint.»
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24.10. Partys für Harry Potter - Buchhandlungen feiern Verkaufsstart
Erfurt (dpa/th) - Mit Partys, Mitternachtsverkäufen und Lesungen wollen viele Buchhandlungen in Thüringen den Verkaufstart des letzten und siebten Harry Potter-Bandes am Samstag feiern. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab, wollen die Geschäfte in den Großstädten die deutsche Übersetzung von «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» bereits ab Mitternacht verkaufen. Zaubershows, Kostümwettbewerbe und Verlosungen sollen den Harry Potter-Fans die Wartezeit am Freitagabend verkürzen. In kleineren Städten wie Altenburg und Mühlhausen kündigten die Buchhandlungen dagegen an, zu den normalen Zeiten öffnen zu wollen.
In Erfurt laden die drei großen Buchhändler Peterknecht, Habel und Hugendubel zu Potter-Partys. Von der Habel-Filiale am Anger können Kinder mit dem «Hogwarts Express», einem nach dem Zug in den Harry Potter-Büchern benannten Bus, auf den Petersberg fahren und dort die Katakomben besuchen. In der Buchhandlung treten Zauberer und eine Wahrsagerin auf. Außerdem gibt es Kostüm- und Vorlesewettbewerbe. «Dieses Mal sollte es was besonderes werden, weil es ja das letzte Buch ist», sagte Filialleiterin Claudia Stapp.
Die Buchhandlung Peterknecht empfängt ihre kleinen Gäste um 22.00 Uhr im Straßenbahndepot, wo sie sich in ihren Kostümen fotografieren lassen können. Danach können sie mit einer Straßenbahn zur Party in der Zaubererbank «Gringotts» fahren, die in der Erfurter Bank am Anger untergebracht ist. Der Inhaber Peter Peterknecht rechnet damit, dass das siebte Abenteuer des Zauberlehrlings wie die Vorgänger reißenden Absatz findet: «Ich gehe davon aus, dass wir am ersten Tag 500 bis 800 Exemplare verkaufen.»
Die Thalia-Filiale in der «Neuen Mitte» in Jena veranstaltet am Freitagabend im Einkaufszentrum eine Harry-Potter-Nacht, die kurz nach dem offiziellen Geschäftsschluss um 20.15 Uhr startet. Während Kindern ein buntes Bühnenprogramm geboten wird, können Erwachsene gruseligen Kurzgeschichten lauschen. Ein Magier verzaubert in der Buchhandlung «Die Eule» in Eisenach das Publikum, bis um 0.01 Uhr der Verkauf des Buches startet.
Auch das Buchhaus Suhl wolle am Samstag von Mitternacht bis 1.00 Uhr «für die ganz Eiligen» öffnen, sagte Inhaberin Heike Becker. Ansonsten seien wie in den Buchhandlungen in Altenburg und Mühlhausen keine Aktionen geplant. Die Altenburger Schnuphase'sche Buchhandlung kündigte an, am Samstag wahrscheinlich früher zu öffnen. Die Weltbild-Filialen in Erfurt, Gera, Gotha, Jena, Nordhausen, Sondershausen und Weimar wollen bereits um 6.00 Uhr mit dem Verkauf beginnen. Die Frühaufsteher erwartet außerdem ein verhextes Frühstück mit Zaubertränken.
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23.10. Letzter Harry Potter wird ausgeliefert - Verkauf startet Samstag
Pößneck (dpa/th) - Endspurt für Harry Potter: Kurz vor dem Verkaufsstart der deutschen Übersetzung des Bestsellers «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» am Samstag hat die Auslieferung der Bücher begonnen. Das siebte und letzte Abenteuer des weltberühmten Zauberlehrlings kommt unter anderem aus der Druckerei GGP im ostthüringischen Pößneck. «Der Druck ist abgeschlossen», sagte ein Sprecher der Bertelsmann-Tochter Arvato, zu der die Druckerei seit 1990 gehört. Derzeit laufe die Auslieferung in die Großlager. Nach Angaben des Carlsen Verlags, bei dem Harry Potter erscheint, werden knapp drei Millionen Exemplare gedruckt. «Der Großteil der deutschen Auflage entsteht in Pößneck», sagte der Arvato-Sprecher.
Vor etwa vier Monaten war der letzte Band auf Englisch erschienen. Weltweit wurden seit der Veröffentlichung des ersten Bands vor neun Jahren mehr als 325 Millionen Harry Potter-Bücher verkauft. In Deutschland gingen Teil eins bis sechs rund 25 Millionen Mal über den Ladentisch. Am Erscheinungstag (27. Oktober) wollen viele Buchhandlungen in Thüringen bereits von Mitternacht an das Buch verkaufen. Außerdem sind Partys und Lesungen geplant.
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23.10 Internet-Händler meldet Rekord: Harry-Potter 250 000 mal geordert
Bad Hersfeld (dpa/lhe) - Der neue Harry-Potter-Roman hat einen Rekord aufgestellt: Vor dem Verkaufsstart der deutschen Ausgabe des siebten Bandes an diesem Samstag vermeldete der Internet-Händler Amazon eine neue Spitzenmarke bei den Vorbestellungen. So seien bereits über 250 000 Exemplare geordert worden, teilte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag im osthessischen Bad Hersfeld mit. Damit ist «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» häufiger vorbestellt worden als die sechste Ausgabe des deutschen Bandes (240 000 Stück), die im Oktober 2005 erschien. Laut Carlsen Verlag liegt die Startauflage von Harry-Potter VII bei drei Millionen Exemplaren.
«Der neue deutsche Harry-Potter-Band ist der am meisten vorbestellte Einzeltitel, den wir je hatten», sagte eine Amazon- Sprecherin. Von Osthessen aus beliefert das Unternehmen als einer der größten Internet-Händler ganz Deutschland. Andere große Händler wie beispielsweise Libri in Hamburg hielten sich mit der Veröffentlichung von Zahlen zurück.
Im Versandzentrum in Bad Hersfeld stapeln sich seit Tagen Paletten mit den neuen Harry-Potter-Büchern. Von dort aus werden die Exemplare verpackt und an die Leser verschickt. Harry-Potter-Fans, die bis Mittwoch 18.00 Uhr den neuen Roman bestellen, sollen ihn laut Versandplanung bis Samstag um 10.30 Uhr zur Frühstücksauslieferung zugestellt bekommen. Ansonsten, so die Aktion des Internet-Händlers, bekommen die Kunden das Buch (24,90 Euro) geschenkt. Die bereits erschienene englische Ausgabe des siebten Bandes ist den Amazon- Angaben zufolge 220 000-mal bestellt worden. Die Harry-Potter-Bücher wurden bisher in 65 Sprachen übersetzt.
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22.10. Sachsens Buchhändler sind vorbereitet auf Harry Potter VII
Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Sachsens Buchhändler fiebern dem Erscheinen der deutschen Übersetzung des letzten Harry-Potter-Buches entgegen. Viele Buchhandlungen haben für die Nacht auf den 27. Oktober Mitternachtspartys mit fantasievollem Rahmenprogramm geplant, um «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» bereits in den ersten Minuten des Erscheinungstages verkaufen zu können. Zudem wollen einige Kinos die Wartezeit mit Potter-Filmen verkürzen. «Es ist wieder ein Ausnahmeereignis, weil große und kleine Kunden schon seit Monaten sehnsüchtig und in Scharen auf das Buch warten», sagte eine Sprecherin der Unternehmenskommunikation von Weltbild am Montag.
Der sächsische Buchhandel ist eigenen Angaben zufolge für die Nachfrage gewappnet. Die Bücher seien bestellt, das Rahmenprogramm organisiert, sagte Monika Kaiser, Buchhändlerin in der Ludwig-Filiale im Dresdner Hauptbahnhof. Die Veröffentlichung eines Potter-Bandes sei auch nach all den Jahren noch nicht zur Routine geworden. Die Veröffentlichung des dritten Bandes hatte 1999 zu einer regelrechten Potter-Manie geführt, monatelang hatten die drei Bände die Bestsellerlisten angeführt. Da hatte die Autorin Joanne K. Rowling bereits geplant, dass der siebte Teil der letzte sein wird.
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22.10. J.K. Rowling outet Lord Dumbledore als schwul
New York (dpa) - Seit Jahren haben Harry-Potter-Fans gerätselt, jetzt ist es heraus: Erfolgsschriftstellerin Joanne K. Rowling hat den weisen Zauberer Albus Dumbledore als schwul geoutet. Der beliebte Direktor des Zauberinternats Hogwart habe sich als junger Mann vom Charme und den Fähigkeiten seines Freundes Gellert Grindelwald blenden lassen, der eigentlich der dunklen Welt zugetan war, verriet die britische Autorin dem Internetdienst E!online zufolge bei einer Lesung in der New Yorker Carnegie Hall.
Diese Liebe sei die «große Tragödie» Dumbledores gewesen, sagte Rowling. «Liebe kann uns bis zu einem gewissen Grad blind machen.» Als das Publikum im ausverkauften Haus in begeisterten Beifall ausbrach, fügte die Autorin hinzu: «Wenn ich gewusst hätte, dass Euch das so glücklich macht, hätte ich Euch das schon vor Jahren gesagt.»
Dumbledore hat sein Geheimnis im sechsten Band mit ins Grab genommen. Für Rowling gab es gleichwohl Handlungsbedarf, als sie hörte, dass bei der Verfilmung von «Harry Potter und der Halbblutprinz» eine Beziehung des Zaubermeisters mit einem Mädchen angedeutet werden sollte. Sie habe Regisseur David Yates gleich ein Briefchen geschickt, um ihm die Augen zu öffnen, berichtete Rowling.
Über Dumbledores sexuelle Interessen war im Internet lange und heftig diskutiert worden. «Stellen Sie sich jetzt mal die Fan-Romane vor», flachste Rowling bei ihrem Auftritt am Freitag in New York. Der siebte Band der Erfolgsserie, «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes», erscheint am 27. Oktober auf Deutsch.
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